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Diebstahl

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist im Jahr 2018 erfreulicherweise erneut gesunken. Doch viele Einbrüche könnten durch simple Maßnahmen vermieden werden. Nutzen Sie deshalb auch die Tipps der Polizei im Rahmen Ihrer Beratung! Natürlich ist klar: Im Fall des Falles leistet die Hausratversicherung für die entstandenen Schäden und ist für den Geschädigten da! Bei Verlust oder Beschädigung von Einrichtungs-, Wert- und Gebrauchsgegenständen wird im Regelfall der Neuwert ersetzt, sollten Alarmanlagen und Schlösser kein Hindernis für Einbrecher sein. Doch: Die Tipps der Polizei können Sie schnell umsetzen und so das Einbruchrisiko senken!

Um Einbrüche zu vermeiden helfen schon einfache Sicherungsmaßnahmen
Ein Einbruch hinterlässt nicht nur materielle Schäden bei den Betroffenen. Oftmals beeinträchtigen Einbrüche auch das Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden der Opfer enorm. Dabei können viele Einbrüche durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik verhindert werden. Der Beweis: Im Jahr 2018 blieben 45,4 Prozent der Einbruchsdelikte im Versuchsstadium stecken. Die Infografik zeigt einen Überblick zu Wohnungseinbrüchen.

Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH der Polizei
Umfassende Informationen rund um das Thema liefert die Einbruchschutzkampagne der Polizei „K-Einbruch“ – unter anderem auf der Internetseite http://www.k-einbruch.de. Hier gibt es Verhaltenstipps sowie Ratschläge der Polizei zu geeigneter Sicherungstechnik, alles unter dem Menüpunkt „Sichern Sie Ihr Zuhause“. Besucher der Seite können sich durch ein „interaktives Haus“ klicken und sich Stellen im Haus oder der Wohnung anzeigen lassen, die besonders gesichert werden sollten. Am Tag des Einbruchschutzes am 25. Oktober gibt es außerdem deutschlandweit zahlreiche Aktionen der Polizei und von Kooperationspartnern zum Thema Einbruchschutz.

Einbrüche vermeiden: So gelingt's

  • Tür immer abschließen!
  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren stets verschließen!
  • Gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Schlüssel niemals draußen verstecken!
  • Bei Schlüsselverlust den Schließzylinder auswechseln!
  • Auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück achten!
  • Keine Hinweise auf Abwesenheit geben!

Maßnahmen zum Einbruchschutz werden gefördert!
Wussten Sie schon, dass Maßnahmen zum Einbruchschutz durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert werden? Umfassende Informationen zu den Möglichkeiten der staatlichen Förderung von Einbruchschutz finden Sie hier: www.k-einbruch.de/foerderung. Es gilt eine Sensibilität für das Thema Sicherung des Eigenheims zu schaffen, aus der die Bereitschaft zur Investition in geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Sicherheitstechnik resultiert. Eine Übersicht über die kostenlosen Broschüren und Faltblätter finden Sie unter http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/diebstahleinbruch.html.

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Fasching

In den Karnevalshochburgen ist es Ende Februar wieder soweit. Dann wird gesungen, getanzt und gelacht, man begegnet Giraffen in der Straßenbahn, Piraten werfen mit Kamellen um sich und es wird feuchtfröhlich auf den Straßen. Wo scharenweise Menschen zusammen kommen, da kann auch mal etwas schief gehen. Es muss ein teures Kostüm ersetzt werden, weil man beim Schunkeln zu schwungvoll unterwegs war? Der Teufel konnte die Länge seines Dreizacks nicht richtig einschätzen und beschädigt ein Fahrzeug oder holt versehentlich einen Radfahrer vom Sattel?

Die Haftpflicht wird's schon schunkeln
Um sich dagegen abzusichern, muss man jedoch nicht extra eine neue Versicherung abschließen. Mit einer leistungsstarken Privathaftpflicht, die sowieso jeder haben sollte, ist man auf der sicheren Seite. Und das auch, wenn es um nicht alltägliche Schadenfälle geht. Jedoch sollte man die Deckungssummen überprüfen. 10 Millionen Euro sollten es heute schon sein, 5 Millionen Euro ginge auch noch. Doch in vielen Uraltverträgen ist meist nur eine Summe von 1 bis 3 Million Euro festgeschrieben. Dies ist aber zu wenig und eine Aktualisierung des Vertrages ist zu empfehlen, zumal sich auch das Kleingedruckte der Versicherer im Laufe der Zeit verbessert habe.

Vorsicht vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen
Für eventuelle gesundheitliche Schäden an der eigenen Person ist auch eine private Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung angeraten. Denn einerseits haftet der Veranstalter eines Karnevalsumzuges nicht für Blessuren, die Narren eventuell von tief fliegenden Bonbons oder Pralinenschachteln davontragen. Zum anderen greift kein gesetzlicher Unfallschutz, da es sich um ein rein freizeitliches Vergnügen handelt. Um finanziell auf Nummer sicher zu gehen, sollten Narren für den Fall vorsorgen, dass sie durch einen Unfall, etwa infolge heftigen Rangelns, dauerhaft ihre Arbeit nicht mehr ausüben können.

Was tun bei einem Überfall?
Auf den überfüllten Straßen der Karnevalshochburgen tummelt sich leider nicht nur Narren, sondern auch eine Vielzahl von Langfingern. Wird man ein Opfer von Kriminellen, kann unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit bestehen, der entstandene Schaden von der Hausratversicherung ersetzt wird. Diebstahl werde durch diese zwar nicht abgedeckt, doch Raub sei enthalten. Das heißt, wenn der Täter körperliche Gewalt angedroht oder angewendet hat, wird es ein Fall für die Hausratversicherung. Jedoch ist eine schnelle Meldung bei Polizei und Versicherung wichtig. Im Allgemeinen liegen die Entschädigungsgrenzen bei einer Summe von 1.000 Euro.

Auto besser stehen lassen
Beim Autofahren ist es in der närrischen Zeit wichtig, ohne Maske am Steuer unterwegs zu sein. Denn wird in irgendeiner Form die Wahrnehmung beeinträchtigt, ist der Schutz in der Kfz-Versicherung gefährdet. Das gilt bereits für eine lapidare Augenklappe. Auch für angetrunkene Fahrer kann es Probleme geben. Bei einem Unfall drohen bekanntlich ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und der Verlust des Führerscheins. Der Versicherte muss darüber hinaus damit rechnen, dass eine Schadenregulierung durch den Versicherer wegen grober Fahrlässigkeit komplett abgelehnt wird.

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Finanzen

Die Lebensversicherung stellt seit Jahrzehnten eine der beliebtesten und am weitesten verbreiteten Altersvorsorgearten dar. Die klassische Lebensversicherung gilt als Absicherung der Angehörigen im Todesfall und ermöglicht gleichzeitig den Vermögensaufbau für den Ruhestand. Lebensversicherungen sind vielseitig und versichern unterschiedliche Dinge. Dies wirft die Frage auf, welche Lebensversicherungsarten möglich sind und welche Versicherungsform sich für welche Fälle eignet.

Lebensversicherungsarten im Überblick
Grundsätzlich gilt es zu unterscheiden zwischen der:

  • Kapitallebensversicherung
  • Risikolebensversicherung
  • fondsgebundene Lebensversicherung

Die beliebteste Versicherungsform in Deutschland findet sich in der Kapitallebensversicherung. Diese Versicherungsform dient gleichermaßen der Absicherung der Hinterbliebenen und der Ansparung von Kapital. Hierbei wird ein größerer Teil der eingezahlten Beträge vom Versicherer in festverzinsliche Wertpapiere investiert. Ein kleinerer Teil wird in Aktien investiert. Überdies garantieren Versicherer eine Mindestverzinsung. Gezahlt wird im Todes- sowie im Erlebensfall, wobei Versicherten die Höhe der jeweiligen Summen bekannt ist. Unklar bleibt allerdings häufig, in welcher Weise die Versicherungsbeiträge tatsächlich verwendet werden. Nur ein Anteil der Beiträge wird tatsächlich investiert, während ein anderer Anteil auf Abschlusskosten, Vertriebskosten und Risikoschutz entfällt. Im Allgemeinen werden etwa 80 Prozent der eingezahlten Beiträge tatsächlich angelegt und verzinst.

Mit der Risikolebensversicherung erwerben Versicherte einen reinen Todesfallschutz. Sie dient nicht dem Vermögensaufbau oder der Altersvorsorge. Kommt es innerhalb der Laufzeit zum Todesfall, so wird einem Begünstigten eine festgelegte Deckungssumme ausgezahlt. Tritt der Todesfall nicht innerhalb dieser Zeit ein, so sind die eingezahlten Beiträge verloren. Für Familien, in denen nur eine Person Einkommen erzielt, kann dieser Versicherungsschutz im Sinne der Hinterbliebenenversorgung sinnvoll sein. Ein Vorteil sind die geringen Versicherungsbeiträge.

Fondsgebundene Lebensversicherungen stellen ähnlich wie Kapitallebensversicherungen gleichzeitig eine Hinterbliebenenabsicherung und Geldanlage dar. Anders als in der Kapitallebensversicherung wird hierbei jedoch die eingezahlte Summe in Fonds investiert. Hierbei kann der Versicherte die Investmentfonds selbst auswählen und beispielsweise in Aktienfonds, Rentenfonds oder Mischfonds investieren. Auch hier wird nur ein Anteil tatsächlich in die Fonds investiert, während ein anderer Anteil in die Vertragskosten sowie in den Todesfallschutz fließt. Anders als bei der Kapitallebensversicherung hat der Kunde hierbei genauen Rückschluss auf sein angespartes Vermögen. Dieses wird in jährlichen Aufstellungen aufgeführt. Fondsgebundene Lebensversicherungen bergen ein höheres Risiko als Kapitallebensversicherungen, da sie von der Entwicklung der Wertpapiere und des gesamten Kapitalmarktes abhängen.

Lebensversicherungen und ihre Eignung als Vorsorge
Während Risikolebensversicherungen lediglich das Todesfallrisiko absichern, sind sowohl die kapitalbildende als auch die fondsgebundene Lebensversicherung grundsätzlich zur Altersvorsorge geeignet. Beide Versicherungsarten gelten als relativ sicher und genießen einen besonderen gesetzlichen Schutz. Für Versicherungsnehmer empfiehlt es sich allgemein, die Gesamtsumme nicht einem einzigen Versicherer anzuvertrauen. Da die Laufzeiten oft sehr lang sind und sich nicht voraussagen lässt, wie sich Zinsen oder Kapitalmärkte innerhalb von 20 oder 30 Jahren entwickeln, will die Wahl der Versicherungsart durchdacht sein.

Die Lebensversicherung und ihre Besteuerung
Während Lebensversicherungen lange steuerlich privilegiert waren, werden sie seit Verabschiedung des Alterseinkünftegesetzes besteuert. Demnach sind die Erträge aus solchen Lebensversicherungen zu besteuern, die nach dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden. Die steuerliche Behandlung hängt davon ab, wann es zum Vertragsabschluss kam. Dennoch sind steuerliche Vergünstigungen unter bestimmten Kriterien möglich. Handelt es sich um Versicherungsleistungen bei einer Laufzeit von 12 Jahren, die nach Abschluss des 60. Lebensjahres ausgezahlt werden, so werden nur die Hälfte der Versicherungserträge besteuert. Eine Ausnahme bilden solche Versicherungsverträge, die nach dem 31. Dezember 2011 abgeschlossen wurden. Hierbei werden die Erträge nur dann nur zur Hälfte besteuert, wenn der Steuerpflichtige das 62. Lebensjahr vollendet hat.

Kapitalwahlrecht
Das Kapitalwahlrecht ermöglicht Versicherten die Entscheidung, ob am Ende der Ansparphase eine einmalige Gesamtauszahlung erfolgt, oder eine monatliche Rente gezahlt wird. Die Einmalauszahlung hat den Vorteil, eine größere Summe zur Verfügung zu stellen, sodass etwa die Finanzierung größerer Vorhaben wie Immobilienerwerb möglich ist. Wird die Auszahlung in verrenteter Form gewährt, profitieren Versicherte von einem monatlichen Zuschuss zur regulären Altersrente. Bei der Wahl sind auch steuerliche Fragen zu berücksichtigen, um abschließend zu beurteilen, welche Option sinnvoller ist. Eine Einmalzahlung ist im günstigsten Falle stets zur Hälfte zu versteuern. Die Rentenauszahlung kann steuerlich günstiger sein, da sie sich am Alter zu Rentenbeginn orientiert.

Fazit:
Die verschiedenen Varianten machen die Kapitallebensversicherung zu einem anspruchsvollen Versicherungsprodukt. Zunächst sollten Versicherte sich entscheiden, ob eine reine Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall gewünscht ist oder zusätzlich Vermögen zur Altersvorsorge aufgebaut werden soll. Experten empfehlen bei Abschluss in jüngeren Jahren eher die fondsgebundene Lebensversicherung, da Finanzmärkte auf sehr langfristige Sicht eine steigende Tendenz zeigen. Wird die Versicherung ab einem Alter von 50 abgeschlossen, kann eine Kapitallebensversicherung bei guten Zinssätzen sinnvoller sein.

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Steuer

Bei Ehepartnern ist aufgrund der hohen Freibeträge die Erbschaftssteuer in den meisten Fällen unwichtig. Nicht nur der allgemeine Freibetrag von 307.000 EUR, sondern auch der Versorgungsfreibetrag über 256.000 EUR ermöglichen es zumeist, die Erträge aus der Lebensversicherung steuerfrei zu erhalten. Anders ist dies allerdings bei eheähnlichen Lebenspartnerschaften, bei denen der oder die Hinterbliebene in Steuerklasse III fällt und somit nur einen Freibetrag von 5.200 EUR steuerfrei erhalten kann. Für alles, was darüber hinausgeht, werden 23 Prozent Erbschaftssteuer veranschlagt. Bei wohlhabenden Eheleuten oder eheähnlichen Lebenspartnerschaften lohnt es sich also Wege zu finden, die die Erbschaftssteuer umgehen.

So kann die Erbschaftssteuer vermieden werden
Dies gelingt, indem sich die Partner über Kreuz versichern, also jeder einen Vertrag auf das Leben des anderen abschließt. Zu beachten ist hierbei, dass der Versicherungsbeitrag auch tatsächlich von dem eigenen Konto bezahlt wird, damit die Lebensversicherung nicht als Schenkung betrachtet werden kann. Es ist natürlich auf diese Weise prinzipiell möglich, dass derjenige, dessen Leben versichert wurde, dennoch die Versicherungsbeiträge zahlt. Auf eine direkte Zahlungen sollte allerdings verzichtet werden, damit es im Nachhinein zu keinen Unstimmigkeiten kommt. Auch eine Zahlung vom Gemeinschaftskonto ist nicht zu empfehlen. Im Falle des Todes des Partners ist es der eigene Vertragsabschluss, der finanzielle Vorteile bringt, und der Erlös fällt somit nicht der Erbschaftssteuer zum Opfer. Auf diese Weise kann der Partner also finanziell abgesichert werden, ohne zu viele Steuern zu bezahlen.

Das sollten Sie beachten
Bei dieser Verfahrensweise kann allerdings der Nachteil entstehen, dass derjenige, dessen Leben versichert wurde, keinerlei Einfluss auf das Fortbestehen dieser Versicherung hat. Er muss dem Vertrag zwar anfänglich zustimmen, danach hat er jedoch keinerlei Rechte darüber. Es ist dann nicht möglich den Vertrag eigenständig fortführen und man muss im Zweifelsfall eine neue Versicherung abschließen. Ob sich das Abschließen einer neuen Lebensversicherung lohnt und wie diese dann gestaltet werden soll, sollte man im Zweifelsfall immer mit einem Fachmann abstimmen.

Praxisbeispiele:
1. Herr A. schließt einen Versicherungsvertrag auf sein eigenes Leben ab und benennt seine Partnerin, Frau B., als Bezugsberechtigte für den Todesfall. Stirbt Herr A., erhält Frau B. die Todesfallleistung und muss nach Abzug eines geringen Freibetrages mit einer nicht unerheblichen Steuernachzahlung durch das Finanzamt rechnen, da es sich um einen Erwerb von Todes wegen handelt, der unter das Erbschaftsteuergesetz fällt.
2. Diesmal schließt Frau B. den Vertrag als Versicherungsnehmerin auf das Leben ihres Partners, Herrn A., ab. Frau B. ist auch für den Todesfall bezugsberechtigt. Im Todesfall von Herrn A. stammt die Versicherungsleistung nun aus ihrem eigenen Vertrag, den sie mit eigenen Beiträgen bezahlt hat. Die Versicherungsleistung gilt somit nicht als Erwerb von Todes wegen und ist nicht erbschaftssteuerpflichtig!

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Schneeketten

Wenn man zum Ski- oder Winterurlaub in die Berge fährt, dann gehören neben Winterreifen auch Schneeketten zur Standardausrüstung. Denn Schneeketten bringen das Auto auch dann noch voran, wenn selbst mit guten Winterreifen nichts mehr geht. Doch der richtige Umgang und das Anlegen der Schneeketten sollte im Vorhinein geübt werden, damit im Urlaub alles gut geht. Denn das montieren der Ketten bei Schneetreiben und Temperaturen weit unter Null kann bei fehlender Routine durchaus die Nerven strapazieren.

Schneeketten gehören auf die angetriebenen Räder
Das Anlegen der Schneeketten kann mitunter kniffelig sein und wer vorher übt, beherrscht später die Handgriffe auf der Straße sicher und problemlos. Grundsätzlich gehören die Ketten an die angetriebenen Räder, bei Allradfahrzeugen sollte für die Montagesicherheit ein Blick in die Betriebsanleitung vorgenommen werden. Vor allem einfachere Kettenmodelle sind oft schwer zu montieren, denn die Innenhaken sind bei den heute gebräuchlichen engen Rad-Ausschnitten praktisch kaum noch mit den Händen zu erreichen. Deshalb sind Bügelketten und selbstaufziehende Systeme die bessere Wahl. Teure Schnellmontagesysteme, welche sich beim Anfahren automatisch aufziehen, erreichen bei extremem Schnee erfahrungsgemäß aber nicht ganz die Traktion der anderen Bauformen. Mit den Schneeketten sollte zur eigenen Sicherheit eine Warnweste sowie Handschuhe und eine wasserfeste Matte für eine angenehmere Montage mit ins Auto geladen werden. Mit den montierten Schneeketten sollte nicht schneller gefahren werden, als dies der Hersteller empfiehlt. Gesetzlich ist ein Tempolimit von 50 km/h vorgeschrieben. Wenn Schneeketten auf bestimmten Strecken per Straßenschild vorgeschrieben sind, gilt dies auch für Allradfahrzeuge, es sei denn, diese sind ausdrücklich auf einem Zusatzschild von der Kettenpflicht ausgenommen.

Aufziehen und einfach losfahren ist falsch
Vielmehr ist es wichtig, dass nach einer kurzen Fahrstrecke von 50 bis 100 Metern der Sitz der Schneeketten noch einmal überprüft wird. Die Ketten sollten nicht zu locker sitzen, da es sonst zu Beschädigungen im Radhaus kommen kann. Sitzen sie zu fest, wird unter Umständen der Reifen beschädigt. Um ihre Aufgabe zu erfüllen, sollen Schneeketten etwas Bewegungsspielraum haben. Bei Verstößen gegen die Schneekettenpflicht droht ein Bußgeld und nach einem Unfall gibt es Probleme wegen Fahrlässigkeit mit der Versicherung. Die richtige Größe des Kettennetzes bestimmt sich aus dem Verhältnis von Radhöhe, -breite und -durchmesser. Wenn man sich unsicher ist, welche Schneekette zum Fahrzeug/zu den Reifen passt, sollte sich einen fachmännischen Rat einholen. Für Österreich-Urlauber hat der TÜV eine besondere Empfehlung: Wer in der Alpenrepublik Skiurlaub macht, sollte eine dort zugelassene Kette wählen, erkennbar an den ineinander verschlungenen Buchstaben Ö und N für Ö-Norm.

Was ist eine Schneekette?
Wenn man schon einmal mit dem Auto auf einer tief verschneiten Straße gefahren ist, dann bemerkt man sehr schnell, wie vorsichtig man als Fahrer sein musst. Vor allem im Gebirge liegt auf den Straßen manchmal so viel Schnee, dass die Autoräder keinen Halt mehr bekommen und ein Weiterfahren nicht möglich ist. Dann helfen meist nur noch Schneeketten. Das sind Netze aus Metall, die über die Reifen gezogen werden. Beim Fahren drückt sich das Metall in den Schnee hinein und gibt dem Rad einen festeren Halt. Bei geringem Fahrtempo ist es so möglich, die Berge sicher hoch und herunter zu kommen. Die Ketten sollten nicht zu locker an den Reifen sitzen, damit sie beim Fahren nicht gegen Autoteile schlagen, aber auch nicht zu fest, weil sie sonst reißen und ebenfalls etwas beschädigen könnten. Im Flachland mit weniger extremen Wetterbedingungen kommt man als Autofahrer zum Glück fast immer ohne Schneeketten aus. Aber gute Reifen speziell für den Winter sollten die Autos auch dort unbedingt haben.

Schneeketten kaufen

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Autoversicherung

Wer bei seiner Autoversicherung die Wechselfrist verpasst hat oder die Beitragsrechnung erst später eingetroffen ist, der kann unter bestimmten Voraussetzungen auch nach dem 30.11. noch den Altvertrag kündigen, um zu einem anderen Kfz-Versicherer zu wechseln. Möglich macht dies ein Sonderkündigungsrecht, dass unter bestimmten Voraussetzungen anwendbar ist. Wichtig: Die Kündigungsfrist beträgt nur 1 Monat nach Erhalt der Beitragsrechnung, die die Erhöhung enthält.

Nutzen kann man das Sonderkündigungsrecht, wenn:

  • ein höherer Versicherungsbeitrag durch z. B. die Änderung der Typ- oder Regionalklasse oder
  • eine allgemeine Tarifanpassung und damit verbundene Preiserhöhung erfolgt ist.

Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung aufgrund neuer Typklasse
Jedes Jahr im Herbst gibt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine Empfehlung zur Einstufung der Typklassen aufgrund der Unfallhäufigkeit der jeweiligen Kfz-Typklassen. Die Versicherungen folgen meist diesem unverbindlichen Strukturierungsvorschlag. Führt die Neueinstufung der Typklasse zu einer Beitragserhöhung, so hat man ein außerordentliches Kündigungsrecht. Die Einstufung der Typklasse kann man direkt aus der Beitragsrechnung entnehmen.

Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung durch neue Regionalklasse
Die Wohnorte der Versicherungsnehmer sind in Regionalklassen aufgeteilt, die sich an der Unfallhäufigkeit, dem Fahrverhalten, den Straßenverhältnissen des Zulassungsorts etc. der letzten 5 Jahre orientieren. Ähnliche Zulassungsorte werden in Regionalklassen zusammengefasst. Diese werden einmal jährlich vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geprüft, aktualisiert und gegebenenfalls neu eingeteilt. Ändert sich die Regionalklasse aufgrund einer Neustrukturierung seitens der Versicherung, so besteht die Möglichkeit einer Sonderkündigung der Kfz-Versicherung, soweit die Neueinstufung der Regionalklasse zu einer Beitragserhöhung geführt hat.

Wie lange gilt das Sonderkündigungsrecht?
Das Sonderkündigungsrecht gilt einen Monat ab Rechnungseingang beim Kunden. Wer die Beitragsrechnung beispielsweise am 30. November erhielt, hat also Zeit bis Ende Dezember. Das Sonderkündigungsrecht greift bereits, wenn sich nur ein Vertragsbestandteil erhöht. Dies gilt auch, wenn dem Kfz-Versicherer an der teureren Prämie keine Schuld trifft, da es durch die Einstufung in eine teurere Regional- oder Typklasse zu einem Preisanstieg kommt.

Besteht die Gefahr, dass man durch den späteren Wechsel ohne Versicherungsschutz dasteht?
Auch wenn am ersten Januar noch kein neuer Vertrag des künftigen Kfz-Versicherers vorliegt, müssen Sie keine Nachteile fürchten. Der neue Kfz-Versicherer verschickt nach Antragseingang vorab eine Bestätigung, dass der Vertrag eingegangen ist und angenommen wurde. Es besteht dann auch der volle Versicherungsschutz. Weiterhin sorgt der neue Kfz-Versicherer dafür, dass die zuständige Zulassungsstelle eine gültige eVB bekommt, mit der der Nachweis für die Haftpflichtversicherungspflicht bestätigt wird.

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