Blog https://www.inomaxx.de/index.php/blog.html Mon, 19 Jan 2026 17:16:27 +0100 Joomla! - Open Source Content Management de-de info@inomaxx.de (inomaxx finance consult) Rentenbescheid - Renteninformation prüfen und Fehler erkennen https://www.inomaxx.de/index.php/blog/486-rentenbescheid-renteninformation-pruefen-und-fehler-erkennen.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/486-rentenbescheid-renteninformation-pruefen-und-fehler-erkennen.html

Laut der Veröffentlichung des Bundesversicherungsamtes geht hervor, dass zahlreiche Rentenbescheide fehlerhaft sind. Dabei werden seitens des Bundesversicherungsamtes nur stichweise Proben durchgeführt, was dazu führt, dass eine hohe Dunkelziffer an fehlerhaften Bescheiden existiert. Aus diesem Grund ist es ratsam, den eigenen Rentenbescheid entweder selbst zu prüfen oder seitens einer kompetenten Stelle einer Prüfung zu unterziehen.

Häufige Fehler schnell erkannt

Häufig sind in dem Rentenbescheid die Berufsausbildungszeiten falsch angerechnet. Dabei werden nicht nur die Berufsausbildungszeiten, sondern auch andere Ausbildungszeiten falsch berechnet. Hierunter fallen Hochschulabschlüsse, Fachschulabschlüsse, Schulabschlüsse und Ausbildungszeiten im Ausland. Die Zuordnung in die Rechtskreise West und Ost wird häufig falsch eingetragen. Bei einer Überprüfung des Rentenbescheides sollten auch die erfassten Bruttoentgelte beachtet werden.

Hier finden sich oft Zahlendreher oder ein Entgelt fehlt, weil eine Sozialversicherungsmeldung fehlt oder Änderungen nicht erfasst worden sind. Häufig wird auch die Wehrdienstzeit während des Studiums im jeweiligen Beitrittsgebiet nicht berechnet, weil viele einfach vergessen haben, die Wehrpflichtzeit anzugeben. Weiter sind Mutterschutz und Ausfallzeiten während Schwangerschaften zu überprüfen. Auch Zeiten der Krankheit, Rentenbezugszeiten und Arbeitslosigkeit sind auf dem Rentenbescheid oftmals nicht richtig eingetragen.

Falls während diesen Ausfallzeiten Beiträge eingezahlt worden sind, so müssen diese Bruttoentgelde auch im Rentenbescheid erfasst sein. Fehlen zum Beispiel die letzten Monate vor dem Rentenbezug, so erfolgt lediglich eine Schätzung der Beiträge, wenn der Antragssteller dieser zustimmt. Als Fehlerquelle sind auch oft fehlende Kindererziehungszeiten zu beobachten.

Wie überprüft man richtig?

Alle Entgelte und Versicherungszeiten müssen im Versicherungsverlauf verzeichnet sein. Anhand der eigenen Versicherungsunterlagen kann die Vollständigkeit und der Versicherungsverlauf genau berechnet und mit dem Rentenbescheid verglichen werden. Am besten geht man hier chronologisch vor und vergleicht die eigenen Unterlagen mit den Einträgen auf dem Rentenbescheid. So lassen sich Lücken und Fehler schnell erkennen.

Ist das Rentenkonto vollständig?

Gerade auf den Versicherungsverlauf sollten künftige Rentenbezieher genau schauen. Dies sollte am besten schon vor Beantragung der Rente erfolgen, in jedem Fall aber im Rentenbescheid. Dabei sollte geprüft werden, ob das Rentenkonto wirklich vollständig ist. Ansonsten kann man seine Rentenansprüche nicht voll ausschöpfen. Bei vielen Versicherten fehlten etwa Fachschulzeiten, Zeiten längerer Krankheit oder Arbeitslosigkeit im Versicherungsverlauf. Das gilt auch, wenn man freiwillige Beiträge gezahlt hat. Auch diese erhöhen eine Rente, wenn man selbstständig gewesen ist und sollten im Versicherungsverlauf enthalten sein.

Was passiert nach der Feststellung von Fehlern?

Wenn noch keine Rente gezahlt wird, kann man einen Antrag auf Kontoergänzung oder Kontoklärung stellen. Dieser wird an den zuständigen Rententräger geschickt. Fallen Lücken erst im Rentenbescheid auf oder findet sich eine Falschangabe darin, dann heißt es schnell handeln. Gegen den Bescheid kann man Widerspruch einlegen. Dazu hat man nach Erhalt des Rentenbescheides einen Monat Zeit. Wer im Ausland lebt, hat eine Frist von drei Monaten.

Ein solcher Widerspruch erfolgt formlos und wird schriftlich an die zuständige Rentenversicherung übermittelt. Dabei muss nicht nur der Widerspruch selbst formuliert werden, sondern Rentenversicherte müssen auch darauf hinweisen, wo ein Fehler liegen könnte oder wo Angaben fehlen. Diese Begründung kann auch nach dem eigentlichen Widerspruch nachgeliefert werden.

Wie läuft das Widerspruchsverfahren ab

Bei der Rentenversicherung läuft nach Eingang des Widerspruchs ein Widerspruchsverfahren ab. Geht das positiv für die künftigen Rentner aus, wird ein neuer Rentenbescheid erteilt. Wird dem Widerspruch nicht stattgegeben, muss das nicht das Ende des Verfahrens sein. Sollte ein Widerspruch abgelehnt werden und der Versicherte ist damit nicht einverstanden, steht diesem immer auch der weitere Rechtsweg offen. Das heißt, er hat die Möglichkeit, Klage bei seinem zuständigen Sozialgericht einzulegen. Auch dafür gibt es entsprechende Fristen, die in dem Widerspruchsbescheid genannt sind.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Wed, 14 Jan 2026 12:15:29 +0100
Immobilienfinanzierung: So tilgen Sie das Darlehen richtig https://www.inomaxx.de/index.php/blog/485-immobilienfinanzierung-so-tilgen-sie-das-darlehen-richtig.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/485-immobilienfinanzierung-so-tilgen-sie-das-darlehen-richtig.html

Vermeiden Sie bloß die bösen Überraschungen bei einem Immobilienkauf! Wenn Sie einen Immobilienkredit abgeschlossen haben, sollten Sie in jedem Fall Vereinbarungen hinsichtlich der Sondertilgungen nicht außer Acht lassen. Mit Sondertilgungen haben Sie die Möglichkeit, als neuer Immobilieneigentümer, sich zum Einen ein Teil der Schuldlast vom Halse zu schaffen oder zum Anderen weiteren Ärger einhandeln. Nachfolgend können Sie nachlesen, in welchem Zeitraum sich das Tilgen wirklich als lohnenswert herausstellt oder wann Sie einen größeren Fehler machen können.

Gedanken über die Tilgung machen

Wenn Sie eine neue Immobilie kaufen möchten, dürfen Sie niemals die vorzeitige Tilgung auf die leichte Schulter nehmen. Oder haben Sie gerade in Lotto gewonnen? Leider wissen nur wenige Hauseigentümer, dass Sie beim Darlehensabschluss ungünstige Optionen gewählt haben. In der Regel geschieht dies aus Unwissenheit. Derartige Fehler kosten dann unnötig Geld. Wenn Sie geeignete Tilgungshöhe vereinbaren möchten, müssen Sie vor allem vor dem Immobilienkauf eine ordnungsgemäße Bilanz machen und die in naher Zukunft eingenommenen Einkünfte realistisch abwägen.

 

Tipps, um Ihr Leben leichter finanzieren zu können

  1. Überteuerte Optionen angesichts Sondertilgungen vermeiden
    Viele Kreditinstitute bieten jährliche Sondertilgungen bis 5 Prozent unentgeltlich an. Ob die Tilgungsoptionen wirklich vonnöten sind, sollten Sie sich zuvor genauestens überlegen, da nur Sie Ihren Kreditzins erhöhen. In Wirklichkeit werden sonstige Sondertilgungen ohnehin beinahe niemals verwendet, so ein Finanzexperte. Wenn Sie aber zeitnah mit einem hohen Geldzufluss rechnen können, dann sollten Sie überprüfen, ob Sie nicht einen, auf Sie persönlich abgestimmten, Kredit auswählen sollten. Dann haben Sie den Kredit beispielsweise schon nach sechs Monaten zurückgezahlt. Andererseits wird der Rückzahlungszeitpunkt bestimmt festgelegt.
  2. Tilgungshöhe clever auswählen
    Der laufende Rückzahlungssatz sollte mit der Zinsbindung, mit den Kreditzinsen sowie zu Ihrer Einnahmesituation zusammenpassen. Wenn Sie einen Kreditzins von 3 Prozent bekommen würden, ist eine Anfangstilgung von 2 Prozent aber Pflicht. Denken Sie daran: Je höher die Anfangszahlung ist, desto niedriger ist die Restschuld zum Anschlussfinanzierungszeitpunkt. Sicherlich wollen auch Sie bis dahin flexibel bleiben. Daher ist empfehlenswert, dass in Ihrem Darlehensvertrag eine Klausel vorhanden ist, wonach Sie, als Kreditnehmer den festgelegten Tilgungssatz jederzeit gebührenfrei ändern können.
  3. Überprüfen Sie die Optionen für die Rückerstattung
    Sie sollten darauf achten, dass persönliche Vereinbarungen zu Sondertilgungen nur für die ersten 10 Jahre der Kreditlaufzeit wirklich Sinn machen. Nur dann können Banken für spontan vereinbarte Sondertilgungen eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Sofern die 10 Jahre vorbei sind, können Sie in Deutschland jeden Immobilienkredit sofort kündigen, auch wenn die Darlehenszinsen für mehr Jahre festgeschrieben wurden.

Sondertilgung oder anlegen: Mehrrendite mit Aktien und Fonds

Da Immobilienfinanzierungen zumeist über viele Jahre laufen, können chancenreiche Wertpapieranlagen mit Aktien und Fonds eine Alternative zu Sondertilgungen sein. Wertpapierportfolios schwanken zwar im Wert, eröffnen aber langfristig attraktive Renditen.

Mit dem Ertrag aus einem Fonds-Sparplan kann am Ende nicht nur der Darlehensvertrag getilgt, sondern auch zusätzliches Kapital aufgebaut werden. Darlehensnehmer, die anstatt jährliche Sondertilgungen zu leisten, die gleichen Beträge monatlich in einen Fonds-Sparplan einzahlen, können langfristig einen Vermögensvorteil erzielen.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Tue, 06 Jan 2026 15:14:31 +0100
Krankenversicherung - Beitragsrückerstattungen müssen versteuert werden https://www.inomaxx.de/index.php/blog/482-krankenversicherung-beitragsrueckerstattungen-muessen-versteuert-werden.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/482-krankenversicherung-beitragsrueckerstattungen-muessen-versteuert-werden.html

Als privat Krankenversicherter hat man jedes Jahr die Möglichkeit seine Arzt- und Medikamentenrechnungen nicht mit der Krankenversicherung abzurechnen und erhält dafür eine Beitragsrückerstattung. Denn wenn die Rechnungsbeträge geringer sind als die Beitragsrückerstattung, rechnet sich das Einreichen nicht. Diese nicht eingereichten Arzt- und Medikamentenrechnungen können Versicherte jedoch in ihrer Steuererklärung nicht als Sonderausgaben geltend machen. Das hat das Finanzgericht Düsseldorf (Aktenzeichen 1 K 2873/13 E) entschieden.

Eine Rückerstattung mindert die Sonderausgaben

In dem behandelten Fall hatte ein privat Krankenversicherter in seiner Steuererklärung die PKV-Beiträge (Privatkrankenkassenversicherungsbeiträge) als Sonderausgaben angegeben, ohne dass er die Beitragsrückerstattung davon abgezogen hat. Das zuständige Finanzamt nahm den Abzug jedoch vor, was dem Kläger nicht gefiel. Dieser forderte vom Finanzamt, dass er seine Arzt- und Medikamentenrechnungen mit der Beitragsrückerstattung verrechnen kann, welche er bei der PKV (Private Krankenkasse) nicht eingereicht hatte.

Das Gericht lehnt Verrechnung ab

Die Richter bestätigten zwar, dass Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung grundsätzlich als Sonderausgaben anzusetzen sind, die Steuerpflichtigen müssten jedoch die von der PKV erhaltenen Beitragsrückerstattungen in voller Höhe davon abziehen. Auch sind die zurück gehaltenen Arzt- und Medikamentenrechnungen keine Sonderausgaben, denn durch den Verzicht einer Erstattung der Krankheitskosten seien dem Kläger keine absetzbaren Aufwendungen entstanden, die mit der Beitragsrückerstattung verrechnet werden könnten, so die Begründung des Gerichts.

Steuerpflicht bei Rückerstattung auch bei gesetzlich Versicherten

Da es bei der GKV (Gesetzliche Krankenversicherung) mittlerweile auch Wechselprämien und jährliche Bonuszahlungen für gesundheitsbewusste Versicherte gibt, sind auch diese von der Regelung betroffen. In der Steuererklärung sind diese zu erfassen und bei den Sonderausgaben mit zu berücksichtigen. Die Sonderausgaben vermindern sich um den entsprechenden Betrag (Wert der Prämie oder Bonus) und dadurch erhöhen sich die zu versteuernden Einkünfte des Steuerpflichtigen.

Meldung der GKV und PKV an das Finanzamt

Die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherer melden im jeweiligen Kalenderjahr die Höhe der durch die Versicherten gezahlten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Beitragserstattungen oder Bonuszahlungen für gesundheitsbewusstes Verhalten werden ebenfalls gemeldet. Die meisten Krankenkassen und Krankenversicherungen informieren ihre Versicherten schriftlich über die an das Finanzamt gemeldeten Daten.

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Rundumschutz vor Feuchtigkeit und Wasser - Abdichtungen regelmäßig überprüfen
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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Thu, 11 Dec 2025 11:00:16 +0100
Rundumschutz vor Feuchtigkeit und Wasser - Abdichtungen regelmäßig überprüfen https://www.inomaxx.de/index.php/blog/481-rundumschutz-vor-feuchtigkeit-und-wasser-abdichtungen-regelmaessig-ueberpruefen.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/481-rundumschutz-vor-feuchtigkeit-und-wasser-abdichtungen-regelmaessig-ueberpruefen.html

Die sichere Abdichtung von Bauwerken ist enorm wichtig, um sich dauerhaft vor Schäden durch eintretende Nässe zu schützen. Schließlich ist Schimmel und Moder nicht gerne gesehen und kann zudem enorme Gesundheitsschäden verursachen. Aus diesem Grund sollten Sie bei dem Bau eines Hauses grundsätzlich von Anfang an auf eine professionelle, sachgemäß durchgeführte Abdichtung Ihrer Immobilie achten.

Möglichkeiten der Bauwerksabdichtung

Bei der Bauwerksabdichtung stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, welche nach ihrem individuellen Zweck kategorisiert werden. Diese unterscheiden sich im verwendeten Material, dem Dichtstoff. Hierzu sollten Sie vorher eine gezielte Auswahl treffen, welche dem Zweck beziehungsweise der Stelle der Abdichtung entspricht. Für eine möglichst unkomplizierte Abdichtung von Fugen eignet sich die Verwendung von Dichtstoffen aus Kartuschen. Diese können sowohl aus Silikon als auch aus Acryl bestehen.

Um sich vor eindringendem Wasser zu schützen, sollten Sie dagegen auf Dichtschlämme zurückgreifen, welche besonders häufig an Wänden, in Kellern und Böden Verwendung finden. Des Weiteren können Sie zwischen speziellen PU-Schaumstoffen, den seit Jahrhunderten bewährten Bitumen sowie recht unkomplizierten Imprägnierungen wählen.

Abdichtungen regelmäßig kontrollieren

Auch nach der Bauabdichtung sollte eine regelmäßige Kontrolle der Abdichtungen durchgeführt werden.
Nur so kann langfristig ein sicherer Schutz gewährleistet werden. Sollten sich die Dichtstoffe dabei nach einiger Zeit eventuell gelöst haben, wäre es sehr ratsam, möglichst schnell zu reagieren und eine komplett neue oder, je nach Beschädigungsgrad, zusätzliche Abdichtung durchzuführen sowie mit speziellen Haftstoffen nach zu helfen.
Dies ist auch bei Fenstern und Türen angeraten, denn sind diese undicht, wird unnötige Energie verbraucht.

Mit dem "Papiertest" kann man dies unkompliziert testen. Zwischen Rahmen und Fenster bzw. Tür klemmt man ein Blatt Papier und schließt diese. Kann man das Blatt Papier einfach herausziehen, sollte die Dichtung erneuert werden oder ein selbstklebendes Abdichtband aus Gummi oder Schaumstoff angebracht werden. Zur Abdichtung der Türenunterkannte gibt es spezielle Bürstenschienen um die Zugluft zurückzuhalten.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Sat, 29 Nov 2025 20:42:41 +0100
Haftpflichtversicherung: Alte Verträge anpassen und richtig versichern https://www.inomaxx.de/index.php/blog/480-haftpflichtversicherung-alte-vertraege-anpassen-und-richtig-versichern.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/480-haftpflichtversicherung-alte-vertraege-anpassen-und-richtig-versichern.html

Viele Menschen sind in Deutschland einfach überversichert, denn sie schließen Verträge für das Smartphone oder eine Brille ab. Überversichert - befindet auch die Stiftung Warentest in ihrem Magazin „Finanztest". Was den Verbrauchern aber häufig fehlt, sei eine private Haftpflichtversicherung. Zudem sind viele Verträge veraltet.

Unterversichert im Bereich der Haftpflichtversicherung

Der Überversicherung der Deutschen steht eine Unterversicherung im Haftpflichtbereich gegenüber. Häufig seien die Haftpflichtverträge überhaupt nicht vorhanden oder bereits bestehende Verträge seien veraltet. In der Regel schließen Verbraucher die Haftpflichtversicherung im Alter von 20 Jahren ab, wenn der erste Hausstand ansteht. Diese Versicherung bleibt oft jahrzehntelang im gleichen Tarif und Beitrag bestehen und wird nicht angepasst, obwohl sich die Bedingungen geändert haben.

Zu geringe Versicherungssummen und alte Verträge

Viele Verträge sind noch nicht an den Euro angepasst. Hier sind die damals angesetzten Versicherungssummen in der Regel zu niedrig. Deshalb besteht oft ein unzureichender Schutz, wenn ein Schaden eintritt. Inhaber von veralteten Policen können so schnell in den finanziellen Ruin getrieben werden, denn die alten Verträge bieten eine Höchstgrenze von 3 Million Euro im Fall eines Personenschadens. Rechnet man die Kosten für eine lebenslange und umfassende Betreuung hoch, stellt sich schnell heraus, dass diese Summe nicht ausreichend ist. Eine private Haftpflichtversicherung sollte in der heutigen Zeit eine Mindestsumme von 10 Millionen Euro beinhalten.

Private Finanzplanung – Tipps für die persönliche Finanzstrategie
Was versteht man unter einer persönlicher Finanzplanung? Mit klaren Zielvorstellungen und einem guten Überblick über sein Budget werden die Grundlagen geschaffen. Denn für eine erfolgreiche persönliche Finanzplanung gilt es ein paar Voraussetzungen zu erfüllen. Mit den Tipps und Tricks in diesem Beitrag, kann der Finanzplanungsprozess in überschaubare, kleinere Schritte aufgeteilt werden. Dadurch können die finanziellen Ziele in den verschiedenen Lebensphasen einfacher erreicht werden. Mehr Informationen zu diesem Thema >>>

Verträge prüfen und ändern

Die alten Verträge sollten deshalb genau überprüft werden und eventuell bietet hier eine neue Police besseren Schutz für die Versicherten. Dabei ist der Wechsel häufig nicht teuer und ein umfassender Haftpflichtschutz schon ab 49 Euro pro Jahr zu erhalten. Das teuerste Angebot belief sich auf jährlich 179 Euro. Bedenkt man den umfassenden Schutz, der im Ernstfall geboten wird, sollte man schnellsten seine Unterlagen prüfen und die Haftpflichtversicherung in jedem Fall den heutigen Bedingungen anpassen. Dieser Schutz ist ein wichtiger Bestandteil und kann vor dem finanziellen Ruin schützen.

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Energieausweis ist ein Indikator für weitere Sanierungskosten vor dem Hauskauf
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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Thu, 13 Nov 2025 13:03:03 +0100
Energieausweis ist ein Indikator für weitere Sanierungskosten vor dem Hauskauf https://www.inomaxx.de/index.php/blog/479-energieausweis-ist-ein-indikator-fuer-weitere-sanierungskosten-vor-dem-hauskauf.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/479-energieausweis-ist-ein-indikator-fuer-weitere-sanierungskosten-vor-dem-hauskauf.html

Wer ein gebrauchtes Haus oder eine Wohnung erwerben möchte, sollte sich im Vorfeld über die Energieeffizienz der Immobilie erkundigen. So können der erforderliche Sanierungsaufwand und die Kosten abgeschätzt werden. Er hilft Käufern, zukünftige laufende Energiekosten abzuschätzen und eine fundierte Entscheidung zu treffen. Um die Informationen umfassend zu verstehen, ist jedoch eine genaue Analyse und gegebenenfalls eine Energieberatung empfehlenswert.

Den Energieausweis vor dem Hausbau prüfen

Die Dena (Deutsche Energie Agentur) rät Käufern einer gebrauchten Immobilie dazu, sich den gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweis unbedingt zeigen zu lassen. In diesem Energieausweis sind verschiedene Energieskalen aufgeführt, die Aufschluss über den Energieverbrauch des Hauses geben. Dabei zeigt der grüne Bereich einen geringeren Energiebedarf der Immobilie an, während der rote Bereich auf einen hohen Energiebedarf und hohe Kosten für Warmwasser und Heizung prognostiziert.

Der gesetzlich vorgeschriebene Energieausweis ist ein hilfreicher Wegweiser für Hauskäufer von gebrauchten Immobilien. Liegen die Werte beim Energieausweis im roten Bereich, ist mit zahlreichen Sanierungsarbeiten zu rechnen. Dabei ist die EnEV (Energiesparverordnung) maßgebliches Instrument, nach deren Vorschriften ein Haus energetisch saniert werden muss.

Der Energieausweis: Gesetzliche Vorschriften der Sanierung und Kalkulationshilfe

Die EnEV gibt vor, in welchem Umfang die Sanierungsarbeiten erfolgen müssen. So erfordert eine Fassadenerneuerung, dass auch bis dato ungedämmtes Mauerwerk gedämmt werden muss. In Einfamilien,- und Zweifamilienhäusern sind bei einem Eigentümerwechsel zudem alle Heizungsleitungen und Warmwasserleitungen zu dämmen, wenn diese sich in unbeheizten Räumen befinden. Der Energieausweis ist deswegen ein wichtiger Indikator für die anstehenden Kosten, die neben dem Kauf auf den neuen Eigentümer zukommen können.

Auf den Energieausweis bestehen

Vor dem Hauskauf sollten potentielle Käufer sich bedingend den Energieausweis vorlegen lassen. So wird zeitnah ersichtlich, welche Energieeffizienz das Haus besitzt und welche weiteren Kosten auf den neuen Eigentümer zukommen. Zeigt der Energieausweis hier den grünen Bereich, ist die Energieeffizienz positiv und es muss keine Sanierung getätigt werden. Ein roter Bereich signalisiert, dass das Haus eine schlechte Energieeffizienz besitzt. Allerdings wirkt sich diese auch auf den Kaufpreis aus, der wesentlich geringer ausfällt. Hier ist von Immobilie zu Immobilie abzuwägen.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Wed, 05 Nov 2025 12:21:44 +0100
Steueroptimiertes Sparen - Bei der Vermögensbildung darauf achten https://www.inomaxx.de/index.php/blog/477-steueroptimiertes-sparen-bei-der-vermoegensbildung-darauf-achten.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/477-steueroptimiertes-sparen-bei-der-vermoegensbildung-darauf-achten.html

An den Aktienmärkten, aber auch beim Fest- oder Tagesgeld sind Anleger stetig auf der Suche nach Renditen und das ist in den krisenreichen Zeiten meist schon schwer genug. Daher gibt es auch keinen Grund dafür, den Fiskus übermäßig an den erzielten Erträgen zu beteiligen. Trotz der der sogenannten Abgeltungssteuer sind das Sparkapital und die Investments nicht unbedingt komplett dem Finanzamt ausgeliefert. Drei Monate vor Ende des sogenannten Steuerjahres haben Anleger noch ausreichend Zeit, sich um die Steueroptimierung ihres Vermögens und ihrer Erträge zu beschäftigen.

Die Freistellungsaufträge überprüfen

Die Steueroptimierung beginnt schon im Bereich der Freistellungsaufträge für die Depot- und Bankverbindungen. Steuerfrei sind jährlich Dividenden, Kursgewinne und Zinsen auf Sparkonten bis zu einem Wert von 1.000 Euro. Für Verheiratete beläuft sich die Grenze auf 2.000 Euro. Eine Umfrage der Royal Bank of Scotland hat nun aber bestätigt, dass nur jeder sechste einen Steuerfreistellungsantrag stellt. Und andere halten ihre Aufträge nicht aktuell und zahlen somit zu viel an Steuer und wissen gar nicht, dass sie unter dem Freibetrag liegen.

Die Verlustbescheinigung und Abgeltungssteuerverrechnung

Eine weitere Möglichkeit ist die Verlustbescheinigung. Mit dieser Bescheinigung lassen sich beispielsweise Verluste aus dem einen Depot mit Gewinnen aus einem anderen Depot verrechnen. Diese Bescheinigung muss jedoch bis zum 15. Dezember bei der Depotbank beantragt werden. Diese Bescheinigung kann dann bei der Steuererklärung des abgelaufenen Jahres in der Anlage KAP angegeben werden. Bei der Verrechnung muss jedoch beachtet werden, dass die Aktiengewinne mit allen angefallenen Verlusten verrechnet werden und zwar auch mit den Verlusten aus Anleihe- und Fondsverkäufen. Beachtet werden sollte hierbei jedoch, dass Aktiengewinne auch nur mit Aktienverlusten verrechnet werden können. Daher sollte ein Anleger über das Depot, mit den Aktienverlusten auch weiterhin seine Aktiengeschäfte abwickeln.

Gewinne gegen Verluste laufen lassen

Verluste aus Fonds, Anleihen, Wertpapieren, Derivaten sowie aus Zertifikaten und Optionsscheinen können auch mit den Zinseinkünften aus Festgeld- oder Tagesgeldkonten verrechnet werden. Wer jedoch Sparbriefe oder Festgelder mit einer mehrjährigen Laufzeit besitzt, der sollte folgendes beachten: Bei diesen Anlageformen hat man die Möglichkeit eine jährliche Ausschüttung zu nutzen oder eine am Laufzeitende. Wer die Variante am Laufzeitende wählt, der sollte beachten, dass durch die einmalige Ausschüttung die Freibetragsgrenze überschritten wird und dann greift wiederum die Abgeltungssteuer ein.

Riester und Abgeltungssteuer

Um die Abgeltungssteuer zu umgehen, ist der Riester-Vertrag besonders beliebt, denn die Sparraten sowohl in einem Bank- als auch in einem Fondssparplan sind abgeltungssteuerfrei. Beachtet werden sollte hierbei jedoch, dass die Riester-Rente im Alter komplett besteuert wird. Bei manchen Riester-Verträgen ist es auch möglich diese zu übersparen. Das bedeutet, dass man mehr als 4 Prozent vom Bruttoeinkommen einzahlen kann. Diese Verträge sind in der Ansparphase jedoch zunächst steuerfrei doch im Rentenalter erhöht sich dadurch natürlich die Besteuerung.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Fri, 24 Oct 2025 11:14:58 +0200
Risikolebensversicherung - Familie richtig absichern https://www.inomaxx.de/index.php/blog/476-risikolebensversicherung-familie-richtig-absichern.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/476-risikolebensversicherung-familie-richtig-absichern.html

Das Thema, dass die Familie bei einem Todesfall richtig abgesichert sind, findet immer noch nicht genügend Aufmerksamkeit bei den Menschen. Die Möglichkeit eines frühen Ablebens wird meist verdrängt. Tatsächlich stirbt jeder sechste Deutsche vor dem 65. Lebensjahr. Um herauszufinden, ob sich so eine Versicherung lohnt, sollte man aber vorher einige Fragen beantworten: Was passiert finanziell, wenn derjenige, der die Familie versorgt, nicht mehr am Leben ist? Was würde dann mit den Hinterbliebenen passieren? Welcher finanzielle Bedarf ist dann notwendig?

Was ist mit alle Versorger richtig absichern gemeint?

Es gibt viele private Katastrophen, wie ein Fehltritt beim Bergwandern, ein Arbeitsunfall oder ein Unfall auf der Autobahn. Ein schreckliches Ereignis, denn die Familie muss ja den Tod des verstorbenen verarbeiten und bekommt dazu schnell finanzielle Probleme, da ein Einkommen wegfällt. Und genau aus diesem Grund ist eine Risikolebensversicherung für die Versorger der Familie ein absolutes muss.
Für jeden Versorger der Familie gilt in der Regel folgende Regel: Sind in der Familie Kinder vorhanden, so sollte man schon definitiv das drei- bis fünffache seines Bruttojahreseinkommen ansetzen.

Wie hoch ist die derzeitige Versicherungssumme im Durchschnitt, und kann man davon eigentlich leben?

Die durchschnittliche Lebensversicherungssumme aus der Risikolebensversicherung beträgt im Durchschnitt zwischen 70.000 und 100.000 Euro, Voraussetzung dafür ist aber, dass auch wirklich ein Todesfall vorgefallen ist. Eine Einzelperson kann von diesem Geld recht bescheiden Leben, aber da wir ja davon ausgehen, dass noch Kinder vorhanden sind, wird das Geld so gerade eben ausreichen um sich und seine Kinder über die Runden zu bekommen.

Was sollte man noch über die Risikolebensversicherung wissen?

Wichtig ist es die monatliche Versorgungslücke zu berechnen: monatliche Ausgaben; abzüglich Einnahmen im Versorgungsfall, Kindergeld und Erwerbseinkünfte. Bei der Auszahlung einer Risikolebensversicherung fällt keine Einkommenssteuer an. Jedoch kann Erbschaftsteuer anfallen, wenn die Freibeträge für Erbschaften verbraucht sind. Bei unverheirateten Paaren sind die Erbschaftsfreibeträge sehr niedrig, wodurch es zu großen Abzügen aus der Versicherungsleistung kommt. Hier ist es sinnvoll, dass beide Partner "über Kreuz" jeweils das Leben des anderen versichert. Die Beitragszahlung muss ebenfalls "über Kreuz" erfolgen.

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Das Hausgeld bei Eigentumswohnungen - Kostenfaktor richtig kalkulieren
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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Wed, 15 Oct 2025 11:40:24 +0200
Das Hausgeld bei Eigentumswohnungen - Kostenfaktor richtig kalkulieren https://www.inomaxx.de/index.php/blog/475-das-hausgeld-bei-eigentumswohnungen-kostenfaktor-richtig-kalkulieren.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/475-das-hausgeld-bei-eigentumswohnungen-kostenfaktor-richtig-kalkulieren.html

Beim Kauf einer Eigentumswohnung sollte unbedingt auch das Hausgeld mit in die Kalkulation einbezogen werden. Denn dabei handelt es sich um Folgekosten für die gekaufte Wohnung, die dauerhaft gezahlt werden müssen und nicht vollständig auf eventuelle Mieter umgelegt werden können. Zieht der Eigentümer selbst in die Wohnung ein, ist das Hausgeld die Höhe der Nebenkosten, die monatlich aufgebracht werden müssen.

Nebenkosten für den Eigentümer einer Eigentumswohnung

Mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung verpflichten Sie sich die monatlichen Vorschüsse, die von der Eigentümergemeinschaft aufgrund eines Wirtschaftsplanes festgelegt wurden, regelmäßig zu zahlen. Dieses sogenannte Hausgeld beinhaltet unter anderem Betriebskosten, Verwaltungskosten und Instandhaltungskosten. Zu den Betriebskosten gehören zum Beispiel Zahlungen für die Müllentsorgung, den Hausstrom, die Versicherungen (zum Beispiel Gebäudeversicherung), den Hausmeister und die Treppenhaus- beziehungsweise die Gartenpflege.

Die Verwaltungskosten beziehen sich größtenteils auf das Honorar für den Verwalter und die Kontoführungsgebühren. Da das Gebäude selbst in Schuss gehalten werden muss, werden die Instandhaltungskosten, die in der Regel auch eine Rücklage für größere Investitionen (wie zum Beispiel Reparaturen am Dach oder Sanierung der Fassade) beinhalten, ebenfalls auf alle Eigentümer verteilt. Der Verteilungsschlüssel richtet sich nach dem Eigentumsanteil.

Die Eigentumswohnung bedeutet auch Gemeinschaftsverantwortung

Wer eine Eigentumswohnung erwerben möchte, sollte ich bewusst sein, dass mit dem Kauf auch die Verantwortung für das Gesamtgebäude übernommen wird. Mit der Eigentumswohnung erwerben Sie Anteile am Gesamtanwesen. Dies bedeutet, dass Gemeinschaftsräume, wie zum Beispiel das Treppenhaus, der Keller, der Speicher oder das Grundstück selbst, mit in Ordnung gehalten werden müssen. Das Hausgeld dient daher dazu, die entstehenden Kosten auf die Eigentümergemeinschaft zu verteilen.

Auf diese Weise soll der Wert der Immobilie erhalten beziehungsweise gesteigert werden. Die Höhe wird von der Eigentümerversammlung aufgrund des Wirtschaftsplanes festgelegt. Trotzdem sollten Sie unbedingt das Hausgeld der verschiedenen Eigentumswohnungen vergleichen, denn dort gibt es große Unterschiede, die auch Ihre Finanzierung erheblich beeinflussen können.

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Ist ein Bauspardarlehen heute noch sinnvoll und lohnenswert?
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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Wed, 08 Oct 2025 12:20:37 +0200
Ist ein Bauspardarlehen heute noch sinnvoll und lohnenswert? https://www.inomaxx.de/index.php/blog/474-ist-ein-bauspardarlehen-heute-noch-sinnvoll-und-lohnenswert.html https://www.inomaxx.de/index.php/blog/474-ist-ein-bauspardarlehen-heute-noch-sinnvoll-und-lohnenswert.html

Ein Bauspardarlehen kann auch heute noch zeitgemäß sein, da es eine sichere Möglichkeit bietet, sich langfristig günstige Zinsen für eine spätere Baufinanzierung oder für eine Anschlussfinanzierung zu sichern, insbesondere wenn die Zinsen am Finanzmarkt hoch sind. Der Hauptvorteil liegt in der Planbarkeit und der Zinsfestschreibung für den gesamten Darlehenszeitraum, was dem Bausparvertrag eine wertvolle Absicherung in unsicheren Zeiten verleiht. Allerdings ist ein Bausparvertrag nicht für jeden sinnvoll, denn das angesparte Guthaben wird niedrig verzinst.

Wie funktioniert ein Bausparvertrag

Ein Bausparvertrag unterteilt sich in drei Prozesse: Sparphase, Zuteilung und Darlehensphase. 

  • Sparphase: In der ersten Phase spart man meist 30 bis 50 Prozent der Bausparsumme an.
  • Zuteilung: Zuteilung bedeutet, dass die Bausparkasse das Darlehen zum Vertrag bereitstellt. Man muss das Darlehen dann nur noch beantragen.
  • Darlehensphase: Nimmt man die Zuteilung an, zahlt die Bausparkasse das angesparte Geld (Bausparguthaben), sowie auch den Kredit (Bauspardarlehen) aus.

 Wann ein Bauspardarlehen sinnvoll ist:

  • Zinssicherung für die Zukunft
    Der Kernvorteil eines Bausparvertrags liegt darin, sich heute schon die Konditionen für ein Darlehen in der Zukunft zu sichern, was besonders bei steigenden Zinsen vorteilhaft ist. 
     
  • Sicherheit in unsicheren Zeiten
    Der festgeschriebene Zinssatz des Bauspardarlehens bietet eine wertvolle Absicherung und Planbarkeit für die Finanzierung von Wohneigentum. 
     
  • Anschlussfinanzierung
    Ein Bausparvertrag kann auch für die Anschlussfinanzierung eines bestehenden Darlehens genutzt werden, um sich für die Zukunft günstige Zinsen zu sichern. 
     
  • Kleine Beträge für Modernisierungen
    Bauspardarlehen eignen sich gut für kleinere Beträge, die für Renovierungen, Sanierungen oder Umbauten benötigt werden, da sie oft schon ab kleineren Summen erhältlich sind, während Banken für solche Beträge höhere Zinsen verlangen können. 
     
  • Staatliche Förderungen
    Durch die Nutzung von staatlichen Förderungen wie Arbeitnehmersparzulagen, Wohnungsbauprämie oder Wohn-Riester kann die Kreditlast gesenkt werden. 
     

Wann ein Bausparvertrag weniger sinnvoll ist:

  • Kurzfristiger Immobilienkauf
    Wenn Sie schnell eine Immobilie erwerben möchten und bereits über ausreichend Eigenkapital verfügen, ist ein Bankkredit oft die bessere Option. 
     
  • Niedrige Zinsen am Markt
    Wenn die aktuellen Bauzinsen sehr niedrig sind, sind Bankkredite oft attraktiver als ein Bauspardarlehen.  
     
     
  • Als reine Geldanlage
    Die Zinsen auf das angesparte Guthaben eines Bausparvertrags sind in der Regel sehr niedrig und können mit anderen Anlageformen wie Tagesgeld nicht mithalten. 
Fazit
 
Ob ein Bausparvertrag nun sinnvoll ist oder nicht, hängt von den individuellen persönlichen Gegebenheiten ab. Bausparen lohnt sich generell für kleine Vorhaben rund um Immobilien, wie zum Beispiel eine neue Heizung oder energetische Modernisierungsmaßnahmen. Durch die Niedrigzinsphase standen Bausparverträge in den vergangenen Jahren häufig in der Kritik. Denn in der Sparphase lassen sich keine nennenswerten Guthabenzinsen mehr erwirtschaften, da die meisten Bausparkassen in den Tarifen nur noch Guthabenzinsen von zum Beispiel 0,1 Prozent pro Jahr gutschreiben.
 
Wenn man jedoch die Voraussetzungen für die Wohnungsbauprämie oder Arbeitnehmersparzulagen erfüllt, kann ein Bausparvertrag durch die Zuschüsse auch als Geldanlage akzeptabel werden. Bekommt man diese Förderung nicht, sollte man sich nach anderen Anlagemöglichkeiten umschauen. So kann man beispielsweise mit einem Investmentfonds-Sparplan mit einer höheren Verzinsung ansparen und mit einem Einmalbetrag zur Bausparkasse gehen und auch ein zinsgünstiges Darlehen beantragen. Auch die Sofortfinanzierung kann eine Alternative sein. Man erhält dann sofort ein Kombi-Darlehen aus Vorausdarlehen und Bausparvertrag.

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ok@inomaxx.de (Olaf Kauhs) Blog Wed, 01 Oct 2025 08:13:59 +0200